Liebe Freunde des TSV,

ein interessantes Jahr neigt sich dem Ende. Für den TSV ein Jahr mit Höhen und Tiefen, sowohl im sportlichen als auch zwischenmenschlichen Bereich.

 

Für einen kleinen Verein wie uns ist es jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung, zwei aktive Seniorenmannschaften zu stellen. Wo andere Vereine mit Geld locken, müssen bei uns andere Werte im Vordergrund stehen.

 

Doch wir müssen auch erkennen, dass sich die Grundeinstellung zum Fußball bei der heutigen Generation deutlich gewandelt hat.

 

War es früher noch selbstverständlich, dass man regelmäßig ins Training ging, so stehen heute andere Dinge in der Skala der Wichtigkeit höher.

 

Der Respekt vor den Verantwortlichen, die mit großem persönlichen Engagement den Apparat am Laufen halten, ist nicht mehr vorhanden, vieles wird zur Selbstverständlichkeit, wo man zumindest ein Dankeschön erwartet hätte.

 

In einer Zeit, wo junge Fußballer ein Meisterschaftsspiel sausen lassen, um mit der Freundin einkaufen zu gehen, muss man schon dankbar sein, wenn sich eine ausreichende Zahl von spielfähigen Akteuren am Wochenende zur Verfügung stellt, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten.

 

Von Leistungsgedanken darf man gar nicht reden.

 

Aber an der Wende zu einem neuen Jahr soll man positiv vorausschauen, es kann ja besser werden, vielleicht muss man auch sportliche Ziele einem grundsätzlichen Umdenken unterordnen, in dem man nur noch mit denen arbeitet, die wirklich und mit ganzem Herzen wollen. Oder man muss seine eigene Position überdenken.

 

In diesem Sinne danke ich Allen, die uns bis jetzt unterstützt haben und freue mich, wenn wir auch 2012 wieder so viel Hilfe bekommen, dass das Rad am Rollen bleibt.

 

Euch und Euren Familien wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest, Glück und Gesundheit im Neuen Jahr.

 

Euer Matthias Hajenski