TSV Blasbach – FC Bechlingen 1:2 (0:0)

Ein Spiel, das vor allem in der ersten Hälfte unter den schwierigen Rahmenbedingungen litt.

 

Neben dem steinharten Ascheplatz sorgte ein heftiger Wind für reichlich Staub, die zwischenzeitlichen Schauer machten das Ganze nicht wirklich erträglicher.

 

Ohne den besten Torschützen Frank Bretthauer tat sich unsere Mannschaft gegen einen defensiv eingestellten Gegner, der nur mit langen Befreiungsschlägen operierte, schwer.

 

Mit Robert Wilczek, der noch auf der Autobahn war, fehlte anfangs auch ein kopfballstarker Stürmer.

 

Die beiden ersten Chancen der Gäste resultierten aus Deckungsfehler unser ansonsten wenig geprüften Abwehr, aber Philipp Strohbach klärte in der 17. min kurz vor der Linie.

 

Als Robert Wilczek in der 31. min kam, ging ein leichter Ruck durch das Team.

 

Seinen weiten Einwurf nahm Benni Stamm direkt, donnerte den Ball aber an die Unterkante der Latte.

 

Auch Wasis Kopfball aus 16 m wurde durch den Wind zur Prüfung für den Gästekeeper.

 

Nach der Pause das gleiche Bild. Blasbach spielte in eine Richtung, aber der letzte Siegeswille oder die zündende Idee fehlte.

 

Roberts Kopfball nach 46. min wurde ebenso gehalten wie sein nächster Versuch nach einer Stunde.

 

Vom Winde verweht die nächste Chance. Ecke Mirke, Kopfballversuch Robert Wilczek, aber der Wind wehte ihm den Ball förmlich vom Kopf.

 

Dann die wohl Spiel entscheidende Szene in der 71.min. Nach einer harmlosen Rangelei zwischen Buzo und einem Gegenspieler um den Einwurf zeigt der Schiri zur Verwunderung Aller Rot.

 

Wenn man für eine solche Aktion einen Platzverweis ausspricht, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn immer mehr junge Leute aufhören, Fußball zu spielen. Hier sollten gerade auch junge Schiedsrichter ihre Profilierungssucht mit Fingerspitzengefühl steuern.

 

Während die Spieler noch mit der Entscheidung haderten passten sie nicht auf und Bechlingen erzielte das überraschende und unverdiente 0:1.

 

Hiervon noch beeindruckt erwischte ein Bechlinger Stürmer sowohl seinen Gegner als auch Martin Schatz auf dem falschen Fuß, 0:2.

 

Dass die Moral in Takt ist zeigte der Gegenzug, als Chrissi Schäfer aus 20 m abzog und den Anschlusstreffer erzielte.

 

Leider reichte es in der Schlussphase trotz guter Chancen nicht mehr zum mehr als verdienten Ausgleich.


Fazit: Wenn der Coach nicht spielt, macht das z.Zt. im Angriff den Unterschied. Und trotz aller Bemühungen, der letzte Wille, aber auch die nötige Fitness fehlte.

 

Nächste Woche geht es dann ohne Buzo zu Türk Gücü.

 

Eingesetzte Spieler: Martin Schatz, Buzo, Rainer Mirke (80.min Michi Bonk), Philipp Strohbach, Sebastian Stais, Adrian Seidel, Thorsten Wassmann, Traktor (65.min Steffen Schäfer), Benni Stamm, Andre Schütz (31.min. Robert Wilczek), Chrissi Schäfer