TSV Blasbach – VfB Erda II 4:0 (1:0)

Ein Schützenfest war möglich

 

Ein stand seit dem Schlusspfiff fest, Frank Bretthauer wird den „Erda-Fluch“ nicht mehr loswerden können.

 

Und wie sich die Ereignisse wiederholen. Fast eine Kopie des Hinspiels, unsere Mannschaft zeigte von Beginn an, dass es nicht an fehlender Einstellung liegen würde, aber die Konzentration war nicht nachhaltig genug für ein Schützenfest.

 

Schon in der 2. min begann die Erda Pechsträhne des Coaches. Sein Schuss aus 16 m war zu schwach, ebenso der Abschluss bei den guten Möglichkeiten in der 4. und 6. min, als Chrisi Schäfer die Vorarbeit leistete.

 

Nach 13.min endlich die verdiente Führung. Diesmal setzte sich Frank Bretthauer gut auf der rechten Seite durch und seine Flanke verwertete Chrisi Schäfer per Kopf zum 1:0.

 

In der nun einseitigen Partie, in der Philipp Strohbach und Buzo hinten alles im Griff hatten, ging das Auslassen von Chancen weiter.

 

19. min, Flanke Philipp Strohbach, Direktabnahme Frank Bretthauer, drüber.

 

22. min, Einwurf Robert Wilczek, Kopfball Chrisi, gehalten.

 

30. min, drei Chancen am Stück, zuerst wurde Philipps Kopfball auf der Linie geklärt, dann setzte Wasi den Ball von halbrechts an die Latte und zu guter Letzt schoss der aufgerückte Buzo knapp drüber.

 

Jetzt merkte man zwar das Bemühen, aber auch, dass es zu einfach schien, um hochkonzentriert zu bleiben.

 

Deutliches Beispiel Traktor, in der Vorwoche noch einer der Stärksten, der es zu schön machen wollte und in der 37. min diese Großchance vergab.

 

Auch Franks nächste Möglichkeit und Roberts Nachschuss brachten ebenfalls keine Resultatsveränderung.

 

Die letzten Minuten vor der Pause brachten die letzte Gewissheit, dass der Coach zwar wieder gefährlichster Angreifer war, aber dass der Kopf die größte Rolle spielt.

 

Zuerst traf er den Ball aus 1m nicht richtig direkt vor dem Tor, dann schien er den Bann zu brechen, tolle Einsatz von Robert Wilczek vorausgehend, als er alleine auf den Keeper zulief aber wieder scheiterte.

 

In der Halbzeit kam Patrick Debus für den gut spielenden Adrian Seidel, eine Belohnung für engagierte Trainingsleistung des Youngsters, und das auslassen guter Torchancen ging weiter.

 

46. min., Benni Stamm aus 16 m knapp über den Winkel.

 

Dann doch noch das zweite Tor. In der 52. min setzte sich Robert Wilczek einmal alleine durch und schloss beherzt mit dem 2:0 ab.

 

Jetzt plätscherte das Spiel bei immer schlechter werdendem Wetter dahin, immer in eine Richtung, aber ohne den letzten zwingenden Abschluss.

 

Einzige Torchance der Gäste in der 75. min., die sie aber kläglich verschenkten.

 

Hatte Traktor in der 83. min aus wenigen Metern noch die Möglichkeit zum 3:0 leichtfertig verschenkt, machte es Chrisi gleich besser und erhöhte aus 12 m.

 

Den Schlusspunkt setzte Benni Stamm mit seinem ersten Saisontor, als er sich in der 86. min nach Traktors Zuspiel gut durchsetzte und ins lange Eck schlenzte. 4:0.

 

Franks letzte Gelegenheit den Fluch zu besiegen bot sich per Kopf in der letzten Minute, aber es sollte nicht sein.

 

Fazit, eine zwar engagierte Leistung, aber die volle Konzentration für mehr Torgeilheit fehlte bei den Meisten.

 

Eingesetzte Spieler: Martin Schatz, Rainer Mirke, Buzo, Philipp Strohbach, Adrian Seidel (46.min Patrick Debus), Traktor, Thorsten Wassmann, Benni Stamm, Robert Wilczek (70.min Andre’ Schütz), Frank Bretthauer, Chrisi Schäfer