TSV Bissenberg – TSV Blasbach 4:2 (2:1)

Eine Niederlage, so unnötig wie ein Kropf.

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Wieder fehlten gegenüber der Vorwoche mit Robert Wilczek und Markus Schmidt zwei Spieler aus der Stammformation.

 

Trotz aller Vorhaben, energisch in dieses Spiel zu gehen, bauten wir Bissenberg selbst auf.

 

Wasi wollte zum Torwart zurückspielen anstelle des derben Wegschlagens, leider zu kurz, Martin Schatz kam zu spät und so entstand der Elfmeter zum 1:0 in der 10. min.

 

Doch die Moral stimmte. Ralf Hofmanns Traumpass erreichte Seba, der überwand den Torwart, aber nicht fest genug, so dass ein Abwehrspieler vor der Linie klären konnte.

 

Auch Benni Stamms Direktabnahme in der 23.min nach weitem Einwurf fand nicht das Ziel.

 

In der 32.min der längst fällige Ausgleich. Wasi behielt im Torraum die Übersicht, legte zurück zu Chrisi Schäfer und der verwandelte zum Ausgleich.

 

Jetzt waren wir am Zug, Wasis Freistoß an den Außenpfosten in der 36.min war Beleg dafür.

 

Wie aus heiterem Himmel die Führung der Gastgeber. Der alles in allem überforderte Schiedsrichter verzichtete auf den Abseitspfiff, der Stürmer war wieder ohne Gegenspieler, und nachdem Martin Schatz zuerst noch glänzend abwehren konnte war er beim Nachschuss chancenlos. 2:1 in der 41.min.

 

Nach der Pause nahmen wir wieder das Heft in die Hand, Seba wirbelte die Abwehr durcheinander und Chrisi Schäfer sorgte stets für Unruhe.

 

So viel der Ausgleich dann mit Ansage. Gützes Traumpass spielte Seba frei, der sich durchsetzte und zum 2:2 in der 55.min vollendete.

 

Mit Spiel entscheidend die nächste Minute. Chrisi Schäfer setzte sich im Laufduell durch, überwand den Keeper von Bissenberg, scheiterte aber am Pfosten.

 

Auch in der 72.min hatte der Coach die Gelegenheit, das Spiel zu kippen.

 

Aus kurzer Distanz konnte er sich nicht zwischen Kopf oder Fuß entscheiden, der Bauch hätte gereicht, so aber ging der Ball am Tor vorbei.

 

Und wie im Klischee, wenn du vorne die Gelegenheiten auslässt, wirst du hinten bestraft.

 

Ausgangspunkt war Traktor, der einmal nicht konsequent war, den Ball verlor und Ralf Hofmann erneut nicht bei seinem Gegner war, der keine Mühe hatte, in der 78.min per Kopf zu verwandeln.

 

Das 4:2 in der 84.min, als Traktor das Laufduell verlor, war nur noch Ergebniskorrektur.

 

Eine Niederlage, die nicht nötig war. Doch wie so oft war es die Häufung persönlicher Fehler, die uns diese Rückschlag bescherte.

 

Eingesetzte Spieler: Martin Schatz, Buzo, Erik Schäfer, Ralf Hofmann, Traktor, Sebastian Stais, Benni Stamm (84. min Partik Debus), Thorsten Wassmann, Andreas Gützlaff, Sascha Thönnessen, Chrisi Schäfer