FSV Dillheim – TSV Blasbach 6: 0 (2:0) abgebr.

Ein Ende, das schon bei Anpfiff absehbar war.

 

Trotz der Flut der Spielabsagen in den letzten Wochen müssen die Funktionäre sich den Vorwurf gefallen lassen, bei aller Planung den Überblick verloren zu haben.

So wurde, wissentlich der Tatsache, dass Dillheim kein Flutlicht hat, die Partie um 18.00 Uhr angesetzt, einen Tag vorher noch um 15 Minuten korrigiert, aber alles half nichts, die Natur ließ sich nicht ins Handwerk pfuschen.

 

So kam es wie erwartet, der gute Schiedsrichter beendete die Partie vorzeitig beim Stand von 6:0 wegen Dunkelheit.

 

Aber was passierte bis dorthin?

 

Zunächst wurde aus disziplinarischen Gründen Dominic Wall für Lucas Habicht kurz vor dem Anpfiff ins Abwehrzentrum beordert, eine Maßnahme, die Unmut und Unverständnis im Team hervorrief und zu weiterer Verunsicherung führte. Diese Aktion war so unnötig wie ein Kropf, Souveränität sieht anders aus.

 

Und so stimmte von Anfang an die Ordnung im defensiven Mittelfeld nicht, die linke Außenbahn war permanent unterbesetzt und Dillheim rollte über diese Seite Angriff auf Angriff auf unser Tor.

 

Zusätzlich wurden die gewonnenen Bälle sofort leichtfertig verloren, gefährlich war es in der ersten halben Stunde nur vor unserem Tor.

 

Nachdem die ersten Gelegenheiten der Gastgeber noch drüber gingen oder abgeblockt wurden, fiel das frühe 1:0 bereits in der 11. Min.

 

Wieder ein Angriff über unsere linke Abwehrseite, der gegnerische Stürmer stand elf Meter vor dem Tor blank und bedankte sich mit dem 1:0.

 

Einzige andeutungsweise zu benennende Chance in der 16.min, als Klausi einen Freistoß Richtung Dillheimer Tor verlängerte aber so schwach, wie das komplette Angriffsspiel.

 

Und nach 23. Min der nächste Nackenschlag. Diesmal Ecke von rechts, der Stürmer wackelte scheinbar mühelos unseren Abwehrspieler aus und versenkte den Ball gekonnt ins lange Eck.2:0

 

Nach 30.min ein Hoffnungsschimmer, Klemens Reichert wurde im Strafraum zu Fall gebracht, doch weder war jemand eingeteilt noch hatte einer die Courage, den Elfmeter zu schießen, so dass Ralf Hofmann den Ball nahm und wie die letzten Male erneut am Torwart scheiterte.

 

Jetzt der Anschlusstreffer, das hätte neue Motivation gegeben.

 

Und dann hätte die große Kopfballchance in der 45. Min, erneut durch Ralf Hofmann, sogar den Ausgleich bringen können, aber wie zuvor, so auch diesmal verschenkt.

 

In der Pause kam Lucas Failing für Jan Stamm, Chancen für Blasbach erzeugten aber nur Dillheimer Abwehrspieler mit zwei Querschlägern.

 

Bei zunehmender Dunkelheit in der 61.min. die Entscheidung, als Torwart und zwei Abwehrspieler sich nicht einig waren, wer den Ball klärt und der Dillheimer Spieler der lachende Dritte war. 3:0.

 

Jetzt wurde auch für alle sichtbar das Spiel aufgegeben, als nicht Lucas Habicht den Libero ersetzte, sondern Erik Schäfer auf die Acht ging und der Coach fortan Libero spielte, freilich ohne die Gegentore Nummer vier bis sechs verhindern zu können.

 

Wie erwartet pfiff der gute Schiedsrichten ca. 15 Minuten vor Schluss die jetzt einseitige Partie wegen Dunkelheit ab, eine Ohrfeige für die Funktionäre.

 

Für unser Team gilt es jetzt, die persönlichen Eitelkeiten hinten an zu stellen und nur noch im Sinne des Vereins zu handeln, damit erarbeitet man sich Anerkennung und Autorität.

 

Eingesetzte Spieler: Martin Schatz, Dominic Wall, Philipp Strohbach, Benni Stamm, Tobias Best, Klemens Reichert, Daniel Ludwig, Jan Stamm, Klausi, Stefan Hubner, Ralf Hofmann, Lucas Failing, Erik Schäfer