SG Hohenahr II – TSV Blasbach  1:5  (1:4)

Nach dem Wechsel die Linie verloren – Habicht Turm in der Schlacht

 

Bei herrlichem Herbstwetter war es von Beginn an ein Derby mit hoher Intensität.

Bereits in der ersten Minute hätten die Gastgeber führen müssen.

 

Durch einen Stellungsfehler in der Deckung kam ein Angreifer frei vor Jan Stamm an den Ball, wollte diesen am Keeper vorbeispitzeln, Jan parierte großartig und auch der Nachschuss wurde von der Torlinie gekratzt. Glück gehabt.

 

Doch schon im Gegenzug die Blasbacher Führung. Nach einer Ecke von Mario Rauber spielte ein Abwehrspieler den Ball mit der Hand und der Schiri entschied folgerichtig auf Elfmeter.

 

Emre Geyik ließ sich diese Chance nicht entgehen und es stand 0:1.

 

Wir attackierten früh, so dass Hohenahr nur selten zu einem kontrollierten Spielaufbau kam.

Bereits in der 6. Min das 0:2. Wieder Ecke Rauber, Kopfball Habicht, Tor.

 

Und es ging nur in eine Richtung.

13. min, Niklas Schäfer wurde herrlich freigespielt, flankte von links und ein Abwehrspieler verlängerte den Ball ins eigene Tor. 0:3.

 

Jetzt hatten wir das Spiel im Griff, hinten kontrolliert und vorne aggressiv, und die Gastgeber hatten nur wenige Chancen. In der 18. Min musste Jan Stamm erst wieder einen Ball halten.

 

Und in der 33. Min wurde Niklas Schäfer herrlich in die Gasse geschickt, überlief die Abwehr und verwandelte sicher zum 0:4.

 

Einziger Schönheitsfehler einer starken ersten Hälfte war der Anschlusstreffer zum 1:4, als der Ball aus 25 Metern hinter Jan Stamm einschlug.

 

Nach der Pause ein anderes Bild. Wir zogen uns zurück und Hohenahr machte mächtig Druck. Uns fehlte hier die Ruhe der ersten Hälfte, kein langer Ballbesitz mehr. Dafür viele Fehlpässe.

 

Zum Glück machte Tobias Best eines seiner besten Spiele, indem er den gegnerischen Spielmacher, von dem in der ersten Hälfte noch die Ideen ausgingen, völlig aus dem Spiel nahm. Und Lucas Habicht fegte hinten alles weg, was Richtung Strafraum kam.

 

Doch gute Chancen erarbeiteten sich die Gastgeber nur wenige.

 

Ein Abseitstor in der 58. Min, ein Schuss über das Tor nach einem Fehler von Erik Schäfer in der 68. Min, das war trotz allem Drucks schon alles.

 

In der 88. Min setzte Emre Geyik noch einmal ein Zeichen, sein Schuss aus 20 Metern hielt der Torwart prächtig, beim anschließenden Eckball von Mario Rauber aber hatte er keine Chance, als erneut Lucas Habicht den Ball zum 1:5 Endstand über die Linie drückte.

 

Ein letztlich sicherer Erfolg beim sonstigen Angstgegner, Basis war eine läuferisch und kämpferisch hervorragende erste Halbzeit.


Eingesetzte Spieler: Jan Stamm, Lucas Habicht, Tobias Best, Erik Schäfer, Thorsten Hoffmann, Chrisi Schäfer, Mario Rauber, Kay Rauber, Niklas Schäfer, Niklas Tiegs, Emre Geyik, Alex Rudi, Tolunay Acikgoez, Marco Maibach.