TSV Blasbach – SG Reiskirchen/Niederwetz  1:1  (0:1)

 

Neuer Trainer, neues Glück

 

Vor dem Spiel gegen den Tabellenführer wurde die taktische Ausrichtung defensiv eingestellt, Chrisi Schäfer sollte sich um den Toptorjäger der Gäste Uwe Dahlhoff kümmern.

 

Und da die Gäste ohne Hektik den Spielaufbau betrieben und wir defensiv geordnet standen, passierte in der ersten Hälfte nicht so viel, dass man wusste, beim Spiel des Drittletzten gegen den Tabellenführer zu sein.

 

In der 7. Min flammte die Gefährlichkeit der Gäste erstmals auf, als nach einer Ecke unsere Abwehr durcheinander wirkte, letztlich aber kurz vor der Linie gerettet wurde. Gleiche Minute noch eine Unaufmerksamkeit, doch Jan Stamm parierte den Schuss aus kurzer Distanz ins kurze Eck klasse per Fußabwehr.

 

Etwas überraschend dann doch die Führung für den Liga Primus. Eine Flanke von links verlängerte Andi Gützlaff unglücklich, Chrisi Schäfer guckte nach dem Ball anstatt nach Dahlhoff und der vollendete aus kurzer Distanz in der 19. Min zum 0:1.

 

Doch unsere Mannschaft blieb ruhig. Zwar hatten wir im Spielaufbau zu viele technische Fehler, aber Einsatz und Laufbereitschaft sowie Ordnung stimmten, um mit diesem knappen Rückstand in die Pause zu gehen.

 

Nach der Pause wurde Blasbach mutiger. Zwar mangelte es weiterhin an klaren Torchancen, doch das Bemühen, mehr als eine knappe Niederlage zu wollen, war sichtbar. Und durch die Einwechslung von Niklas Schäfer kam mehr Tempo hinzu.

 

So haderten die Zuschauer in der 70.min mit dem jungen Schiri, der zwischendurch aus Blasbacher Sicht etwas unglücklich agierte, als ein Abwehrspieler gegen Kay Rauber und nicht den Ball prallte, die Pfeife aber stumm blieb.

 

Die letzte Gelegenheit für Reiskirchen/Niederwetz hatte erneut Dahlhoff, der von halbrechts volley abzog, Jan Stamm aber heute wieder sehr gut reagierte.

 

Glücklich aber nicht unverdient der Ausgleich in letzter Minute. Wieder war es Geyik, der sich mit drei Gegnern im Strafraum duellierte, zu Fall kam und diesmal pfiff der junge Unparteiische Elfmeter. Emre Geyik ließ es sich nicht nehmen und verwandelte zum umjubelten Ausgleich zum 1:1.

 

Der neue Trainer hat das Glück zurückgebracht, die Mannschaft belohnte sich endlich wieder für ihr Engagement und blickt jetzt wieder zuversichtlicher in die Zukunft.

 

Eingesetzte Spieler: Jan Stamm, Andi Gützlaff, Buzo, Dominik Depalma, Chrisi Schäfer, Kay Rauber, Niklas Tiegs, Bastian Schäfer, Emre Geyik, Patrick Debus, Mario Rauber, Niklas Schäfer, Marco Maibach