SV Hermannstein – TSV Blasbach 0:4  (0:1)

Derbysieg in einem Spiel, das nie wie ein Derby wirkte

 

Nachdem mit Thorsten Hoffmann und Dominik Depalma die Innenverteidigung fehlte, war der Trainer froh, dass zumindest Lucas Habicht zurückkehrte. Neu war Erik Schäfer dabei, der ein gutes Spiel machte, sowie Urlauber Emre Geyik.

 

Blasbach kontrollierte das Spiel durch gefällige Kombinationen, die Gastgeber suchten ihr Heil in Kontern.

 

Und die ersten zwei Szenen gehörten Hermannstein. Zunächst in der 6. Min, als Jan Stamm einen Konter stoppte, dann in der 13. Min wieder so ein Konter, Glück, dass der Ball am langen Eck vorbeiflog.

 

Quasi im Gegenzug setzte Jonas Lehmann das erste Zeichen, doch sein Schuss aus 16 m wurde eine Beute des Torwartes von Hermannstein.

 

In der 18. Min die verdiente Führung. Der starke Emre Geyik steckte auf Niklas Schäfer durch, der umkurvte seinen Gegenspieler und traf aus 14 m ins kurze Eck. 0:1.

 

Jetzt lief das Spiel Richtung Hermannsteiner Tor, in der 25. Min spielte Mario Rauber quer auf Jonas Lehmann, doch der wurde geblockt.

 

Emre Geyik hatte in der 31. Min die Gelegenheit zu erhöhen, doch sein Abschluss nach feinem Solo landete am Außenpfosten.

 

Chrisi Schäfer stand in der 33. Min wenige Meter vor dem Tor völlig frei, doch sein Kopfball hätte einem Abwehrspieler Lob gebracht, so zart zum Torwart zurück zu spielen, leider war er hier Angreifer.

 

Fünf Minuten vor der Pause hätte sich Emre Geyik für seine starke Partie belohnen können, doch so gut von Mario Rauber freigespielt, so zaghaft war der Abschluss, wenn auch vom Torwart überragend pariert.

 

In der Pause wurden die schwachen Standards thematisiert, in der Hoffnung, es in Hälfte zwei besser zu machen.

 

Nach dem Anpfiff des bärenstarken Schiedsrichters Felix Dutschmann hatte Hermannstein erneut eine Gelegenheit, doch wieder zielte der Schütze zu genau, am langen Eck vorbei.

 

Jetzt kontrollierten wir das Spiel, ohne wirklich zwingend zu werden. Kay Rauber betrieb zwar wieder einen riesigen läuferischen Aufwand, hatte aber zu viele Fehler im Spiel und schränkte Niklas Tiegs in dessen Offensivspiel oft ein.

 

Die Vorentscheidung in der 63. Min entsprang einem Konter aus dem Lehrbuch, Kay Rauber auf Niklas Schäfer, der direkt auf Alex Rudi, dessen Abschluss aus 16 Metern war nicht zu halten, 0:2.

 

Danach spielten wir den Rest herunter, nur unterbrochen von einer Kopfballchance für Hermannstein, aber Niklas Tiegs hätte in der 73. Min fast per Kopf das 0:3 erzielt.

 

Besser machte es Kay Rauber in der 76. Min, als er aus gut 25 Metern mit einem Schlenzer den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Keeper toll überwand. 0:3.

Zehn Minuten vor Schluss die Gelegenheit zu erhöhen, aber hier hätte Kay Rauber Chrisi Schäfers Kopfball aus der ersten Hälfte nachmachen müssen, und der Ball wäre ins Tor statt drüber gegangen.

 

Den Schlusspunkt setzte Niklas Tiegs, als er in der 81. Min einen Querpass cool verwandelte.

 

Ein klarer sicherer Sieg in einem Spiel, dem man nie Derbycharakter bescheinigen konnte.

 

Eingesetzte Spieler: Jan Stamm, Lucas Habicht, Tobias Best, Erik Schäfer, Kay Rauber, Chrisi Schäfer, Mario Rauber, Niklas Schäfer, Niklas Tiegs, Emre Geyik, Jonas Lehmann, Alex Rudi, Suljo Kovacevic, Patrick Debus