FC Burgsolms II – TSV Blasbach  5:1  (1:1)

Gegen einen mit Gruppenligaspielern gespickten Gegner ohne Chance

 

Wir erinnern uns, dass Burgsolms Trainer Nagel sich seinerzeit fürchterlich aufregte, als Pohlheim in der Relegation Spieler der I. Mannschaft einsetzte. Doch wer Wasser predigt, sollte keinen Wein trinken.

 

Die Gastgeber hatten so viel Respekt vor dem TSV, dass sie sieben Spieler aufboten, die zum Kreis der Gruppenliga Mannschaft gehörten. Letztlich eine zu hohe Hürde für Blasbach, es wird Zeit, dass der Verband hier aus Gründen des fairen Wettbewerbs eine Regelung schafft.

 

Doch trotz des Fehlens von Abwehrchef Kay Rauber begann es für Blasbach positiv. Man wehrte sich von Beginn an körperlich, so dass bereits in der 7. Min ein Burgsolmser Abwehrspieler dem TSV das 0:1 schenkte. Er wollte zu seinem Keeper zurückspielen, der war aber schon im Entgegenkommen, so dass Basti Schäfer keine Mühe hatte, den Ball über die Torlinie zu drücken.

 

Doch Burgsolms merkte man die stark verstärkte Mannschaft an. Hinzu kam, dass bei Blasbach nach vorne Garnichts funktionierte, Emre Geyik hatte einen absolut gebrauchten Tag erwischt und auch die Schäfer Brüder kamen gegen Gruppenliga erfahrene Verteidiger nicht zum Zug.

 

So kannte man sich lange bei Keeper Wagenbach bedanken, dass man führte. So in der 15. Min, als ein Ball in die Spitze gespielt wurde, der Blasbacher Torwart das eins gegen eins für sich entschied. Zwei Minuten später schlief Tobi Best, sein Gegenspieler knallte in den kurzen Winkel, wieder war Wagenbach mit einer Faust da.

 

In der 22. Minuten brauchte er aber das Glück des Tüchtigen, als der aufopferungsvoll fightende Niklas Tiegs einen Ball unglücklich zum Gegner verlängerte, der aber frei vor dem Tor vorbei schoss.

 

Erster gelungener Blasbacher Versuch in der 25. Min, als Basti Schäfer sich durchsetzte, doch anstatt seinen mitgelaufenen Bruder zu bedienen schoss er selbst und drüber. Akin Öztürks misslungener Fallrückzieher in der 35. Min war das letzte wirkliche Blasbacher Lebenszeichen in der Offensive.

 

Ebenso tragisch, dass ausgerechnet Torjäger Geyik in der 38. Min mit einem leichten Ballverlust im Mittelfeld den Ausgleich einleitete, Dominic Depalma wurde überlaufen und von halbrechts setzte der Angreifer den Ball ins lange Eck, 1:1.

 

Hatte man sich in der Halbzeitpause noch viel vorgenommen, war dies schon nach wenigen Minuten Makulatur. In der 46.min hätte die Führung schon fallen müssen, doch der Burgsolmser Angreifer traf den Ball kurz vor dem Tor nicht, doch in der 48. Min dann das 2:1, als ein Spieler der Gastgeber nach einer Ecke völlig frei per Kopf einnetzen konnte.

 

Jetzt lag das 3:1 permanent in der Luft, vorne wurde Niklas Schäfer einmal geblockt, dann traf Dominic Depalma nach einer Ecke den Ball nicht richtig, hinten klärte Tiegs in letzter Sekunde.

 

Die Entscheidung schon in der 65.min, Tobias Best hatte im Laufduell mit seinem Gegenspieler keine Chance und dieser schoss zum 3:1 ein.

 

Als in der 67. Min erneut alle schliefen, fiel nach einer Ecke das 4:1 und jedem war klar, hier ging nichts mehr. Lediglich Daniel Wagenbach war es zu verdanken, dass es nicht noch eine größere Klatsche gab. Nichts zu halten hatte er in der 77. Min, als erneut ein Angreifer in der Mitte völlig frei war und zum 5:1 Endstand einschoss.

 

Spannend wäre es gewesen, wenn man wirklich auf die II.Mannschaft von Burgsolms getroffen wäre, somit musste man die Überlegenheit anerkennen, Kopf hoch nehmen und positiv ins neue Jahr blicken. Punktgleich mit zwei anderen Mannschaften auf Platz zwei ist ein Ergebnis, das man nie erwartet hätte, doch wo die Ansprüche steigen muss man sich auch bewusst werden, was man erreichen will und auch kann. Bei optimalem Verlauf der beiden letzten Spiele hätte man 5 Punkte Vorsprung auf den 3. Platz herausholen können, hätte, hätte…

 

Trotz dieser zwei letzten Dämpfer haben sich alle ein frohes Weihnachtsfest verdient.

 

Eingesetzte Spieler: Daniel Wagenbach, Tobias Best, Niklas Tiegs, Markus Kaiser, Dominic Depalma, Marcel schlicht, Mario Rauber, Basti schäfer, Emre Geyik, Niklas Schäfer, Akin Öztürk, Lukas Köhler, Yannik Rauber.