SG Niederbiel I  – TSV Blasbach I  3:6 (1:3)

Doppelschlag bringt Blasbach endgültig auf die Siegerstraße

 

Bei bescheidenen Wetterverhältnissen ging es zum Auswärtsspiel nach Niederbiel. Akin Öztürk meldete sich kurzfristig krank, dafür rückte Mario Pascal Rauber in die Startformation.

 

Mario leitete auch direkt die erste Chance des Spiels nach zehn Minuten mit einem Pass auf Niklas Schäfer ein, der dann letztlich aus spitzem Winkel am Torhüter scheiterte.

In der 17. Minute kamen die Gastgeber das erste Mal gefährlich vor das Tor. Nach einer Hereingabe von links rutsche der Angreifer in den Ball, verfehlte aber das Tor.

 

Zwei Minuten später schickte Niklas Tiegs mit einem guten Pass Basti Schäfer auf die Reise, dessen Hereingabe Bruder Niklas per Direktabnahme allerdings genau auf den Keeper setzte.

Für Basti war es die letzte Aktion, er musste verletzt vom Platz. Für ihn gab Lukas Köhler in der alten Heimat sein Comeback, nachdem er zuletzt aus vorbildlichen Gründen fehlte. Köhler ging in die Zentrale, Tiegs für Basti auf den Flügel

 

Nach einer knappen halben Stunde scheiterte Emre Geyik nach Flanke von Niklas Schäfer an einem Abwehrspieler auf der Linie. Drei Minuten später machte er es dann aber besser.

 

Nach einem geblockten Freistoß hob Mario Rauber den Ball nochmal über die auf Abseits spielende Abwehr zu Emre, der völlig frei stand und cool zum 0:1 in der 32. Minute einschob.

 

Kurz darauf scheiterte Niklas Tiegs aus drei Metern Torentfernung.

Das rächte sich dann in der 38. Minute, als Marvin Jackwerth nach einer Flanke von links völlig frei zum Kopfball kam und zum Ausgleich einköpfte.

 

Blasbach zeigte sich aber nicht geschockt, sondern antwortete direkt.

Niklas Schäfer verzog zunächst noch knapp, kurz darauf hatte Tiegs die Doppelchance, scheiterte aber erneut aus kürzester Distanz an Torwart und Abwehrspieler. Der Ball kam dann aber noch zu Emre, der cooler blieb und den Ball zum 1:2 in der 39. Minute im Tor unterbrachte.

 

Fast mit dem Pausenpfiff dann sogar noch das 1:3. Lukas Köhler spielte einen starken langen Ball auf Niklas Schäfer, der den Ball kurz annehmen und dann ins lange Eck schießen konnte.

 

Niederbiel kam aber deutlich besser aus der Kabine und kam zu einigen hochkarätigen Chancen. In der 50. Minute parierte Daniel Wagenbach zunächst einen Freistoß plus zwei Nachschüsse, die er beide aus kurzer Distanz mit vollem Einsatz abwehren konnte.

In der 57. und 64. Minute musste er jeweils wieder eingreifen und seine ganze Klasse unter Beweis stellen und dem TSV die Zwei-Tore-Führung retten.

 

 

In der 66. Minute war er zwar noch dran, aber letztlich machtlos, als Marvin Jeckwerth freigespielt wurde und alleine vor Daniel ruhig blieb und den 2:3 Anschlusstreffer markierte.

 

In der 70. Minute scheiterte Niklas Schäfer dann noch am Keeper, kurz darauf sorgte er aber per Doppelschlag für die Entscheidung.

 

Zweimal war der im Abschluss glücklose Tiegs der Passgeber, zweimal war Niklas Schäfer durch und zweimal schoss er den Ball ins Tor. 2:4 und 2:5 in der 77. und 78. Minute.

 

Drei Minuten vor Schluss fiel dann nach einem Konter auch noch das sechste Tor. Es war dem gut durchtrainierten Spieler mit eben jener Nummer vorbehalten, den Ball nach Querpass von Niklas Schäfer über die Linie zu grätschen. Niklas Tiegs zum 2:6 in der 87. Minute.

 

Niederbiel kam noch zum dritten eigenen Treffer, danach wurde aber abgepfiffen und der TSV sicherte sich erneut drei Punkte.

 

Insgesamt natürlich verdient, aber die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit lief nichts zusammen und man kann sich bei Torhüter Daniel Wagenbach bedanken, dass man da nicht schon früher den Anschlusstreffer und vllt sogar dann noch den Ausgleich kassierte.

Vorne lief alles seinen gewohnten Gang und man stellt aktuell die beste Offensive der Liga mit durchschnittlich fünf geschossenen Toren pro Spiel.

Weiter so, Männer!

 

 

eingesetzte Spieler: Daniel Wagenbach, Tobias Best, Christopher Schäfer, Markus Kaiser, Niklas Tiegs, Marcel Schlicht, Niklas Schäfer, Emre Geyik, Kay Rauber, Sebastian Schäfer, Mario Pascal Rauber, Tijan Oezguel, Lukas Köhler, Daniel Ludwig