Blau-Weiß Wetzlar II – TSV Blasbach II 3:1 (1:1)

Körperbetontes Spiel endet glücklos. 

 

Auch diesmal musste unsere Mannschaft einige Veränderungen im Kader verkraften, sodass sich eine Stammformation immer noch nicht abzeichnen konnte.

 

So war es kein Wunder, dass die körperlich sehr robust auftretenden Spieler von Blau-Weiß Wetzlar in der Anfangsphase besser ins das Spiel fanden.

 

In der 2. Spielminute hatten sie die erste Torchance des Spiels, als ein Schuss am Pfosten des Tores von Jan Stamm landete. Dies geschah allerdings mehr als glücklich und es entstand keine wirkliche Gefahr daraus.

 

Ganz anders dann die folgende Situation in der 8. Spielminute. Aus der Distanz nahm der gegnerische Angreifer den Ball Vollspann und Jan Stamm wäre geschlagen gewesen, hätte Sascha Perfahl nicht den Kopf hingehalten und den Ball zur Ecke geklärt. Diese blieb ohne Erfolg.

 

Unsere Mannschaft kam erst nach 10 Minuten gefährlich vor das Tor des Gegners. Der sehr stark aufspielende Lucas Failing zeigte nun vermehrt einige gute Offensivaktionen, denen allerdings die nötige Genauigkeit fehlte.

 

In der 22. Minute kam er so nach guter Kombination mit seinen Mitspielern gefährlich vor das Tor und fand den Platz zum schießen. Den harten Schuss konnte der Gästetorwart nur noch nach vorne fausten und der Ball landet vor Steffen Schäfers Füßen. Allerdings konnte auch dieser Nachschuss nicht verwertet werden.

 

In einer an spielerischen Glanzpunkten mangelnden Partie waren nun die Spieler des TSV offensiv deutlich drückender am Werk. Die Gastgeber versuchten sich allein mit hohen und langen Bällen über Wasser zu halten, was auch mit Hilfe von hartem körperlichem Spiel gelang.

 

In der 36. Minute dann das erlösende 1:0 unserer Mannschaft. Nach einem bösen Foul an Lucas Failing trat Steffen Schäfer zum Freistoß an. Mit einem gut platzierten Schuss in die obere Rechte Ecke gingen wir in Führung. Der durchaus schwache Schlussmann von Blau-Weiß konnte den Ball nicht zu fassen bekommen.

 

Anschließen erstarrte unserer Mannschaft nur so vor Genugtuung der sicher geglaubten Führung. So war es kein Wunder das wir das Heft aus der Hand gaben und der Gegner frei aufspielen konnte. Ohne Gegenwehr gelang es den gegnerischen Offensivkräften den Ball entlang der Außenlinie nach vorne zu treiben. Bei einer folgenden Hereingabe stand die unsere Verteidigung fern abseits ihrer Gegenspieler, sodass der Stürmer den Ball zum 1:1 nur noch an Jan Stamm vorbeischieben musste.

 

Die zweite Hälfte der Partie begannen beide Mannschaften sehr verschlafen und das Spiel war von Fehlpässen und Rochaden im Mittelfeld bestimmt. Eine ganz üble Szene wiederfuhr unserem Spieler Erik Schäfer dann in der 65. Minute.

 

Mit dem Bewusstsein den Ball zu erobern trat ihm der Gegner mit gestrecktem Bein in das Gesicht. Erik selbst konnte zwar mit einem Cut am linken Auge weiterspielen, allerdings wurde der tätliche Angriff nicht bestraft.

 

In der 68. Minute spielten die Gastgeber dann ihre klar zu erkennenden Schnelligkeitsvorteile aus. Nach einer Kombination über die Außen musste der Angreifer auch hier den Ball nur an Jan Stamm vorbeirollen lassen und so den Treffer zum 1:2 zu verwandeln.

 

Unsere Mannschaft versuchte im Gegenzug exakt die gleiche Spielabfolge. Nur diesmal versuchte sich Dominik Losert mit einem langen Ball vor das Tor. Dieser verkappte jedoch zu einem Torschuss, den der Torwart gerade noch so mit den Fingerspitzen klären konnte.

 

Auch Blau-Weiß Wetzlar erkannte nun, dass das Spiel über die Außen klar zu ihrem Vorteil entschieden wurde. So war es kein Wunder, dass nach einem langen Sprint des Gegners in der 86. Spielminute , an dessen Fersen sich kein TSVler anheften konnte, eine freie Schussposition mitten im Sechzehner genutzt werden konnte, die so zum 1:3 führte.

 

Unsere Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt körperlich am Ende angelangt und konnte sich mit der Niederlage nur noch abfinden.

 

Die Gegner waren sich nun bewusst, das Spiel nach Hause tragen zu können, als ein letzter verzweifelter langer Ball von Tomas Skuda aus der eigenen Hälfte den Kopf von Lucas Failing fand, der den Ball aber rechts am Tor vorbeiköpfte. Diese Aktion geschah in der letzten Spielminute und der Schiedsrichter beendete auch sogleich die Partie.

 

Eingesetzte Spieler: Jan Stamm, Erik Schäfer, Rainer Mirke, Thomas Skuda, Dominik Losert, Lukas Kundt, Martin Rudhardt, Lucas Failing, Steffen Schäfer, Yannick Schäfer, Tobias Heinrich, Lukas Ferst, Sebastian Scholz, Alexander Mattern