SV Blasbach II – SC Cermik Wetzlar II 4:2 (3:1)

Ein verdienter Sieg gegen einen überharten Gegner

 

Trotz sonnigem Wetter mussten die heutigen Partien auf dem altehrwürdigen Hartplatz ausgetragen werden. Diese von der Stadt Wetzlar getroffene Entscheidung sorgte hüben wie drüben für reichlich Kopfschütteln.

 

Aber es half ja nichts, gespielt werden musste trotzdem.

 

In der Anfangsphase hatten beide Mannschaften noch mit dem ungewohnten Terrain zu kämpfen. Nach 15 Minuten wurden die Aktionen dann klarer.

 

Unser TSV erarbeitete sich in der Folge mehr Spielanteile und verbuchte ein kleines Chancenplus. Echte Großchancen blieben jedoch aus.

 

25. Spielminute: 1:0 TSV Blasbach II

Marco Maibach gelangte in der 25. Minute aus aussichtsreicher Position an den Ball. Unbedrängt erzielte er mit einem guten Schuss den wichtigen Führungstreffer.

 

Auf den Rückstand reagierten die Gäste zunehmend ungehalten. Mehrere rüde Fouls – der Schiedsrichter beließ es zunächst  bei Ermahnungen – hemmten den Spielfluss deutlich.

 

In der 27. Minute griff der Schiedsrichter nach einer Tätlichkeit an Lucas Failing durch. Die Gästefans reagierten auf die Rote Karte mit wüsten Beschimpfungen in Richtung des Unparteiischen. Dieses inakzeptable Auftreten mancher sogenannter Fußballfans sollte sich auch über den restlichen Spielverlauf fortsetzen.

 

Zurück zum Sportlichen…  Trotz dieser hektischen Phase blieb unsere Mannschaft ruhig und konzentriert.

 

Der TSV drängte weiter darauf, die Führung auszubauen. Patrick Debus und Alex Rudi hatten mit ihren Schussversuchen jedoch kein Glück.

 

36. Spielminute: 2:0 TSV Blasbach II

Die Hereingabe von Kim konnte der Gegner nicht entscheidend klären. Alex Rudi reagierte schnell auf die sich bietende Gelegenheit und holte sich die Pille. Mit einem Flachschuss in die linke Torecke erhöhte Ruuuuuudiiiii auf 2:0.

 

39. Spielminute: 3:0 TSV Blasbach II

Rudi lief heiß. Erneut probierte es Rudi im gegnerischen 16er mit einem Schuss. Diesmal schlug sein Versuch im oberen Toreck ein. Das 3:0 war gemessen an dem bisherigen Spielverlauf absolut verdient.

 

Trotz des 3-Tore-Rückstandes gaben die Gäste die Partie nicht auf und führten die Zweikämpfe weiterhin hart.

 

 

44. Spielminute: 3:1 SC Cermik Wetzlar II

Ein klassisches Phantomtor! Nach einer von Cermik initiierten Diskussion mit dem Schiedsrichter, die sich über gefühlt 10 Minuten erstreckte, waren wir nicht wachsam genug. Der gegnerische Offensivmann nutzte die Gunst der Stunde und erzielte mit einem Schuss aus 18 Metern das 3:1. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für einen Gegentreffer.

 

Aber auch von diesem kleinen Rückschlag ließ sich unsere Reserve nicht beeindrucken. Nach der Halbzeit übernahm der TSV wieder das Kommando und versuchte den alten Abstand wieder herzustellen.

 

Einige gute Aktionen (z.B. Buzzo´s Querpass vor dem Tor in der 55. Minute) führten jedoch noch zu keinem Erfolg. 

 

60. Spielminute: 4:1 TSV Blasbach II

Der viel arbeitende Patrick Debus wollte in der 66. Minute den Torwart nochmals auf die Probe stellen. Seinen Schussversuch ließ der Schlussmann der Gäste abprallen. Den Nachschuss nutzte Tolunay Acikgoez zum 4:1

 

Dieser Treffer entschied die Partie nun endgültig. Von Cermik kam keine ernsthafte Gegenwehr mehr.  Der TSV beschränkte sich auf das Wesentliche, sodass echte Highlights ausblieben. Oli Rehorn hatte in der 78. Minute allerdings noch die große Gelegenheit per Kopfball auf 5:1 aufzustocken. Sein Kopfball flog jedoch weit über die Querlatte.

 

85. Spielminute: 4:2 SC Cermik Wetzlar II

 5 Minuten vor Abpfiff fehlte uns der letzte Biss. Unser Defensivverbund wurde von dem Stürmer wie Slalomstangen umkurvt. Das 4:2 blieb aber nur eine reine Ergebniskorrektur.

 

Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel gelang unserem TSV ein mustergültiger Saisonstart. So kann es weitergehen.

 

Eingesetzte Spieler:

Giuliano Scotto Di Perrotolo, Lukas Kundt, Suljo Kovacevic, Marco Maibach, Daniel ludwig, Markus Müller, Lucas Failing, Ralf Hofmann, Patrick Debus, Heung-Nam Kim, Alexander Rudi, Felix Jung, Tolunay Acikgoez, Lukas Ferst, Oliver Rehorn, René Schütz