TSV Blasbach II - SG Türk Ataspor / Türk Gücü II 0:3 (0:1)

Verdiente Niederlage – Sven Hof verhinderte Schlimmeres

 

Die jungen Burschen waren nach dem letzten Kirmeswochenende wieder mit am Start und durften sich direkt mit einer erfahrenen Mannschaft messen, die den einen oder anderen Spieler dabei hatte, der letztes Jahr noch in der ersten Mannschaft gekickt hat.

Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie Fußball spielen können und keine Holzfüße haben.

Der erste Torabschluss sollte aber noch kein Problem darstellen, da der Schuss genau auf Sven Hof kam.

In der elften Minute mal einer der wenigen Entlastungsangriffe, als sich Patrick Debus an der Eckfahne durchsetzen konnte, sein Pass auf Alex Rudi jedoch abgefangen und zur Ecke geklärt werden konnte.

Die Gäste machten aber weiterhin das Spiel, schlugen sehr gute Diagonalpässe und konnten sich auch in den direkten Duellen meistens durchsetzen, wirkten aber zum Teil dann doch zu verspielt.

 

In der 22. Minute musste Sven Hof schon mehr zeigen als zuvor und einen Schuss per Fuß abwehren. Kurz darauf kam David Böhm nach einem zu kurz abgewehrten Ball zu einer Direktabnahme aus dem Hinterhalt, verfehlte das Tor jedoch knapp.

Türk-ATA versuchte es zehn Minuten später dann auch aus der Distanz, jedoch konnte sich Sven abermals steigern und diesen Schuss super parieren.

 

Kurz darauf gab es einen zumindest zweifelhaften Elfmeter, den die Gäste sicher zum verdienten 0:1 in der 35. Minute verwandelten.

 

In den zehn Minuten bis zur Pause ergaben sich noch Möglichkeiten, die Führung auszubauen, jedoch konnte einmal Giuliano auf der Linie klären (nachdem die Gästefans den Videobeweis forderten, malte der Schiedsrichter das Rechteck in die Luft und entschied auf „kein Tor“. Dieser Humor kam auch bei den Gästen gut an und es wurde nicht weiter diskutiert) und einmal wurde der Ball etwas kläglich am Tor vorbei gelegt.

 

Der größte Wehrmutstropfen des Spiels war aber, dass sich Lucas Failing nach 20 Minuten ohne Fremdeinwirkung das Knie verdrehte und verletzt ausgewechselt werden musste. Er wird uns vermutlich länger fehlen. Gute und schnelle Genesung!

 

Nach der Pause machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten.

Zunächst trafen sie aus dem Getümmel heraus den Pfosten, danach musste Sven Hof bei einer Doppelchance zweimal richtig stark reagieren.

 

Danach hatte Blasbach seine besten fünf Minuten im Spiel.

Zunächst war wieder Patrick Debus auf dem Weg zum Tor nur durch ein Foul zu stoppen, den fälligen Freistoß schoss Alex Rudi knapp drüber.

Bei einem Konter konnten wir uns über mehrere Stationen gut nach vorn kombinieren, jedoch fehlte zweimal der letzte entscheidende Pass.

In dieser Phase machten die Gäste dann nach einer Ecke das 0:2 in der 64. Minute und erstickten so die Bemühungen des TSV wieder im Keim.

David Böhm konnte sich nochmal den Ball am Strafraum erkämpfen und den Ball über den Torhüter lupfen, verfehlte jedoch das Tor.

 

In der 72. Minute dann der schönste Treffer des Spiels, als der Ball vom Strafraumeck perfekt zum 0:3 in den Winkel geschlenzt wurde.

 

Sven Hof musste später erneut per Fuß klären, kurz vor Schluss war der Gästestürmer zu verspielt, so dass Sven, Giuliano und Lukas Kundt gemeinsam alles dazwischen werfen konnten, was sie hatten und der Ball letztlich geklärt werden konnte.

 

Unter dem Strich bleibt eine verdiente Niederlage gegen einen spielerisch deutlich überlegenen Gegner, der einfach auch mehr Erfahrung hatte als die junge Mannschaft des TSV.

Sven Hof sollte in Zukunft öfter am Abend vorher bei einem gemeinsamen Kegelabend von gewissen Leuten angespornt werden, wenn solche Leistungen dabei rumkommen.

Ein Lob geht auch an den Schiedsrichter, der früh die gelbe Karte für Meckern gegen einen Gästespieler auspackte und so frühzeitig für Ruhe und ein faires Spiel von beiden Seiten sorgte. Insgesamt eine souveräne und ruhige Spielführung.

 

 

eingesetzte Spieler: Sven Hof, Lukas Kundt, Lucas Failing, Thorsten Hoffmann, Jan Speiser, Yannick Rauber, Jan Niklas Heinz, Alexander Rudi, David Böhm, Patrick Debus, Marco Maibach, Sascha Thönnessen, Jannik Beppler