Das Spiel in aller Kürze:
Gegen den TSV Blasbach stellte die beste Offensive der Liga ihre Durchschlagskraft einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis. Schon nach sechs Minuten war der Bann gebrochen: Nach einem klugen Zuspiel von Mike Sinkel stand Nils Woeschka goldrichtig und schob überlegt zum frühen 1:0 ein. Die Gäste wirkten von diesem Treffer sichtlich verunsichert, was die Werdorfer sofort eiskalt ausnutzten. Nur fünf Minuten später war es erneut Sinkel, der nach energischem Nachsetzen im Strafraum zum 2:0 vollstreckte (11.).
Das Angriffsspiel der Gastgeber blieb in dieser Phase druckvoll und zielstrebig, die Blasbacher Defensive fand kaum Entlastung. In der 14. Minute erhöhte Torjäger Sinkel mit seinem zweiten Treffer bereits auf 3:0, ehe die Abwehr der Gäste erneut ins Wanken geriet. Nur eine Minute später setzte Woeschka nach und stellte mit dem 4:0 quasi schon früh die Weichen auf Sieg. Der TSV fand kaum noch Zugriff, das Spiel verlagerte sich fast ausschließlich in deren Hälfte. Kurz vor der Pause trug sich auch Markiewicz in die Torschützenliste ein: Nach einer weiteren präzisen Vorlage von Sinkel blieb er vor dem Tor eiskalt und vollendete zum 5:0 (41.), was zugleich den Pausenstand markierte.
Nach dem Seitenwechsel ließ es der FC zunächst etwas ruhiger angehen, ohne jedoch die Kontrolle über die Partie zu verlieren. Co-Trainer Tom Krämer nutzte die komfortable Führung, um frische Kräfte zu bringen. Besonders Joker Luca Becker wusste diese Gelegenheit zu nutzen: Kaum eingewechselt, erzielte er in der zweiten Halbzeit das 6:0 und setzte so ein weiteres Ausrufezeichen für die Offensivstärke der Werdorfer. Erst in der Schlussphase gelang den Gästen ein kleiner Lichtblick, als Tobias Brück nach einem schnellen Gegenstoß zum 6:1 traf und so den Ehrentreffer für den TSV Blasbach markierte.
Am Ende blieb der klare Erfolg der Hausherren ungefährdet. Mit einer konzentrierten Vorstellung in der ersten Hälfte und einer souveränen Verwaltung nach der Pause unterstrich der FC seine derzeitige Topform. „Verdient gewonnen, klare Sache“, bilanzierte ein sichtlich zufriedener Co-Trainer Krämer nach dem Schlusspfiff – und auch die Zuschauer sahen einen hochverdienten Sieg, der die Offensivqualitäten der Werdorfer noch einmal deutlich herausstellte.
Bericht: TSV
